homepage header
previous farmernext farmer
Rieke Ehlers & Peter VogelMastbetrieb

Die Jung-Landwirte Rieke Ehlers (21) und Peter Vogel (24) widmen sich motiviert, begeisterungsfähig und voller Ideen der Arbeit auf dem Hof von Riekes Eltern. Ein Leben ohne Landwirtschaft ist für beide nicht vorstellbar – aber der Versuch, eine Landwirtschaft ohne Antibiotika zu gestalten, sehr wohl.

  • Landwirte seit: 2020
  • Teil von „Reinerts Genuss-Genossenschaft“ seit: 2020
  • Hofgröße: 2.200 Schweine
herz
UnsereMotivation

„Wir freuen uns, den Schweinen eine tolle Haltungsform ermöglichen zu können, die entsprechend finanziert wird. An der Idee von „Reinert HerzensSACHE“ hat uns vor allem der direkte Zusammenschluss von Landwirt, Schlachthof und Wurst-Hersteller überzeugt. Es ist toll, genau zu wissen, was mit unseren Schweinen passiert, wenn sie unseren Stall verlassen.“

question
Wie gehen Landwirte bei der antibiotikafreien Aufzucht vor?

Die Schweine aus dem HerzensSACHE-Programm werden in ausgewählten und zertifizierten dänischen Bauernhöfen unseres Vertrauens aufgezogen. Alle Landwirte müssen sich an strenge Richtlinien halten, deren Einhaltung sowohl durch unabhängige Prüfer, als auch durch unser Qualitätsmanagement kontrolliert wird: Es dürfen daher ab der Geburt und während der gesamten Aufzucht keinerlei Antibiotika verwendet werden. Damit dies möglich ist, investieren die erfahrenen Landwirte viel Zeit in die nachhaltige Fürsorge und Pflege der Tiere und achten darüber hinaus auf hohe Hygienestandards in den Ställen.

Rieke Ehlers und Peter Vogel im Gespräch

Peter: Ich bin nicht direkt auf einem Hof groß geworden, aber dennoch in der Landwirtschaft. In unserer Verwandtschaft sind einige landwirtschaftliche Betriebe. Auch wenn nicht alle im Vollerwerb tätig sind, gab es immer eine Menge zu sehen und zu lernen. Das Größte war jedoch immer, in den Sommerferien zu meinem Onkel nach Mecklenburg-Vorpommern zu fahren und dort in der Getreideernte und Aussaat mithelfen zu können. Nach meiner Realschulzeit bin ich direkt in die Ausbildung zum Landwirt gegangen und habe danach meine Fachhochschulreife gemacht. Jetzt steht noch der Meisterkurs auf dem Plan.

Rieke: Ich bin auf dem Hof meiner Eltern aufgewachsen und hätte mir keine schönere Kindheit vorstellen können. Nach dem Abitur wollte ich jedoch erst mal etwas anderes ausprobieren und habe ein freiwilliges wissenschaftliches Jahr am Fraunhofer Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin in Hannover gemacht. Als ich dort allen erzählt habe, wie wunderbar die Landwirtschaft und das Leben auf dem Dorf ist, wurde mir klar: Ich MUSS zurück auf den Hof. Dann habe ich angefangen, Agrarwissenschaften in Kiel zu studieren, und bin seit einem halben Jahr dabei, auf dem Hof meiner Eltern immer mehr mitzuarbeiten.

Rieke: Ich lebe mit meinem Freund Peter im Nachbardorf, so dass wir jeden Morgen zu dem Hof meiner Eltern fahren, wo wir uns dann aufteilen, wer welche Arbeit übernimmt oder ob ich Online-Vorlesungen besuchen muss.

Peter: Zurzeit 2.200 Schweine, außerdem zwei Katzen. Fest steht aber: Sobald Rieke das Studium beendet hat und mehr Zeit da ist, wollen wir einen Hofhund haben!

Wir arbeiten mit der ganzen Familie und einem weiteren Mitarbeiter zusammen. Jeder hat seinen Aufgabenbereich.

Rieke: Ich bin ein Fan von Salami, wenn es bei mir Wurst auf dem Frühstücksbrot gibt, dann ist es Salami.

Rieke: Ich wünsche mir eine Verbindung zwischen dem Schwein und dem fertigen Stück Fleisch. Das lebendige Tier muss wertgeschätzt werden. Und wer dann bereit ist, die Verantwortung zu tragen, Tierhaltung zu unterstützen, sollte sich so für einen bewussten Fleischkonsum aus einer guten Haltung entscheiden.

Dass wir etwas schaffen können, das nachhaltig unsere Welt ein bisschen besser macht.

Wenn nach einem 12-Stunden-Arbeitstag nachts etwas kaputt geht.

Peter: „Don’t treat the symptoms, better solve the problems.“ Es bedeutet, dass man stärker hinter die Kulissen schauen sollte, um Probleme zu lösen.

Folge uns auf: © The Family Butchers Germany GmbH