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Christian NettelnstrothSauenhalter & Ferkelerzeuger

Christian Nettelnstroh ist Landwirt aus vollem Herzen und schon seit Kindertagen au Hof und Feld zu Hause. Als vorausschauender Mensch mit Interesse an Nachhaltigkeit will er zeigen, dass die moderne Landwirtschaft sehr kreativ sein kann und neue Wege findet. 

  • Landwirt seit: 2004
  • Teil von „Reinerts Genuss-Genossenschaft“ seit: 2020
  • Hofgröße: 350 Muttersauen plus Ferkel
herz
MeineMotivation

„Unsere Motivation war, zu zeigen, dass es in Deutschland auch kreative Betriebe gibt, deren Ziel es ist, möglichst auf Antibiotika zu verzichten. Denn nur, wenn man das Ziel hat, kann man es auch schaffen. Ich hoffe, dass es uns gelingt, dass durch die Reinert HerzenSACHE die Arbeit der Landwirte, die über die klassische Fleischqualität hinausgeht, honoriert wird. Das ermöglicht es dann auch, gezielt auf Kundenwünsche zu reagieren.“

question
Wie gehen Landwirte bei der antibiotikafreien Aufzucht vor?

Die Schweine aus dem HerzensSACHE-Programm werden in ausgewählten und zertifizierten dänischen Bauernhöfen unseres Vertrauens aufgezogen. Alle Landwirte müssen sich an strenge Richtlinien halten, deren Einhaltung sowohl durch unabhängige Prüfer, als auch durch unser Qualitätsmanagement kontrolliert wird: Es dürfen daher ab der Geburt und während der gesamten Aufzucht keinerlei Antibiotika verwendet werden. Damit dies möglich ist, investieren die erfahrenen Landwirte viel Zeit in die nachhaltige Fürsorge und Pflege der Tiere und achten darüber hinaus auf hohe Hygienestandards in den Ställen.

Christian Nettelnstroth im Gespräch

Da ich von klein auf immer auf dem Hof und im Stall dabei war, gab es für mich eigentlich keinen anderen Traumjob. Es ist mir quasi in die Wiege gelegt worden. Es ist einfach faszinierend mit Tieren und der Natur zu arbeiten.

Auf unserem Hof leben drei Generationen: meine Frau, unsere drei Kinder, ich und meine Eltern.

Auf unserem Hof leben 350 Muttersauen und bis zu 2.000 Ferkel, außerdem ein Hofhund.

Wir sind ein Familienbetrieb, d. h. vom „Altenteiler“ (den Eltern) über Ehefrau und Kinder helfen alle auf dem Hof. Des Weiteren ist mein Bruder in unserem Betrieb angestellt.

Wir haben bereits 2019 mit Reinert Kontakt aufgenommen und sind von Anfang an bei „Reinerts Genuss-Genossenschaft“ dabei.

Der Favorit meiner Frau ist die Salami, meiner eher der Koch Schinken.

Der Verbraucher die Produkte der Reinert HerzensSACHE dauerhaft kaufen wird und damit unser Engagement honoriert.

Dass es immer wieder neues Leben (neue Chancen) gibt. Mit jedem Wurf neugeborener Ferkel, oder jedem neu gesäten Acker startet eine neue Chance, etwas zu verändern, zu verbessern. Im Ackerbau haben wir z. B. nur ca. 40 Chancen, etwas nachhaltig zu verbessern. Deshalb sollten wir auch immer daran interessiert sein, Verbesserungen zu finden.
Anmerkung: 40 Chancen bezogen auf die etwa 40 Jahre Arbeitsleben als Landwirt.

Dass von uns Landwirten gerne viel gefordert wird, z. B. mehr Tierschutz, mehr Umweltschutz (CO2 reduzieren, weniger Pflanzenschutz, weniger Dünger etc.), man aber den Eindruck hat, dass viele Bürger sich nicht an die eigene Nase fassen. Es wird mehr geflogen, mehr Müll landet in der Landschaft, man braucht immer mehr Action und Elektronik.

Gesundheit beginnt im Boden. Nur, wenn ich den Boden gesund und gleichmäßig mit Nährstoffen versorge, bekomme ich gesunde Pflanzen, gesunde Tiere und letztendlich ist das die Basis für den gesunden Menschen. Und dabei darf man nicht vergessen, dass wir eigentlich nur 40 Chancen haben, also machen und nicht nach Ausreden suchen.

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