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Tierwohlgerechtere Offenstall-Haltung

Aus guter Haltung für überzeugenden Geschmack

Die Nutztierhaltung hat nicht den besten Ruf: zu eng, zu dunkel, zu viele Krankheiten – und damit zu viele Antibiotika. Bei Reinert HerzensSACHE liegt uns das Wohl der Tiere wortwörtlich am Herzen, deshalb haben wir uns der Offenstall-Haltung verpflichtet. Damit bieten wir den Tieren mehr Platz, frische Luft und ein möglichst stressfreies Umfeld – bis zum letzten Meter.

Diese Haltungsform ist aufwendiger und deutlich kostenintensiver, aber sie ist die Basis für die 100%ig antibiotikafreie Aufzucht der Schweine. Die Tiere, die bei uns aufwachsen und deren Fleisch für Reinert HerzensSACHE verwendet wird, nennen wir übrigens „Reinerts Reinlinge“.

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Was istOffenstall-Haltung eigentlich?

Einfach gesagt: Der Stall verfügt über eine offene Front oder einen Auslauf, sodass die Tiere möglichst viel von ihrer Umwelt mitbekommen. Das ist in der konventionellen Nutztierhaltung leider nicht üblich. Außerdem muss der Stall so aufgeteilt sein, dass die Schweine sich ganz nach ihren individuellen Bedürfnissen an verschiedenen Stellen aufhalten können: zum Fressen, Spielen und Bewegen oder Schlafen im Stroh. Der direkte Kontakt mit Artgenossen ist jederzeit gewährleistet.

Was alles zu einem richtigen Offenstall dazugehört, haben wir hier detailliert für dich zusammengestellt, damit du weißt, worauf du dich bei Reinert HerzensSACHE verlassen kannst.

100 % mehr Platz

Im Vergleich zur konventionellen Haltung haben unsere „Reinerts Reinlinge“ deutlich mehr Platz, nämlich mit 1,5 m² pro Tier doppelt so viel wie gesetzlich vorgeschrieben. Damit sind wir nicht nur besser, als es das Gesetz verlangt, sondern auch ganz nah dran an den Kriterien, die bei der Bio-Haltung verpflichtend sind.

Natürliche Komfortzonen

Zum Platzangebot gehört auch, dass wir den Tieren verschiedene Zonen anbieten. Mit Stroh eingestreute Liegebereiche, kühle Betonflächen für heiße Sommertage, dazu einen Bereich fürs Fressen, Spielen mit Artgenossen sowie eine Extra-Zone fürs Koten. Denn Schweine sind sehr reinliche Tiere. Aus diesem Grund arbeiten wir, wo es sinnvoll ist (Fressen, Koten), mit Spaltenböden, aber nicht, wie in der konventionellen Haltung üblich, überall. Mit so viel Raumangebot fühlen sich unsere „Reinerts Reinlinge“ sauwohl.

Frische Luft

Unsere Ställe sind, wie gesagt, mit offenen Fronten oder Auslauf ausgestattet, sodass die Tiere jederzeit Zugang zu frischer Luft haben. Sie spüren Wind, Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit, das macht sie robust und weniger anfällig für Krankheiten. Außerdem wird ihr Tag- und Nachtrhythmus natürlich durch das Sonnenlicht geregelt. All das sorgt für Wohlbefinden und hält die Schweine vital und ausgeglichen.

Futter vor Ort

Ein Teil des Futters wird von unseren Landwirten selbst angebaut. Die lokale Erzeugung ist transparent und gut für die Umweltbilanz. Dabei kommen wir ganz ohne Gentechnik aus – das gilt auch für eventuell zugekauftes Futter.

Null Antibiotika

Grundsätzlich kommen Antibiotika von der Geburt an bei uns gar nicht zum Einsatz. Wird ein Schwein allerdings krank und der Tierarzt verschreibt Antibiotika, werden diese natürlich zum Wohle des Tieres eingesetzt. Allerdings ist ein solches Schwein dann kein „Reinerts Reinling“ mehr. Es wird dennoch zu den gleichen tierwohlgerechteren Bedingungen aufgezogen, ist jedoch später für die konventionelle Weiterverarbeitung (Konventionell heißt: Aufzucht, Haltung und Transport entsprechen den gesetzlichen Standards) bestimmt. Zum Vergleich: Bei vielen Bio-Siegeln sind Antibiotika weiterhin erlaubt.

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Unserenächsten Schritte

Heute haben wir schon viel erreicht, Wurst und Schinken tierwohlgerechter herzustellen. Aber wir als Pioniere gehen gerne immer weiter voran und noch sind wir nicht ganz am Ziel. Die Landwirte in „Reinerts Genuss-Genossenschaft“ widmen sich mit Hingabe ganz der Sauenhaltung und Ferkelerzeugung. Hier wird schon viel gemacht, dennoch planen wir, auch diesen Aspekt im Sinne unserer Zukunftsvision weiter zu verbessern. Das erfordert einigen – auch finanziellen – Aufwand. Sukzessive arbeiten wir hier gemeinsam daran, das zu verbessern. Eine Herausforderung, die Zeit und eine starke Gemeinschaft braucht, aber wir sind dran.

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Stichwort Mast

Vielleicht überrascht es dich ja, aber die Ferkelaufzucht ist oft von der Mast getrennt, weil beide Aufgaben viel Platz, besondere Hygienebedingungen und viel Aufmerksamkeit benötigen. Auf diesen Höfen leben hauptsächlich Sauen und Ferkel, die ab einem gewissen Gewicht zu den Mästern in den Offenstall umziehen. Manche Sauenhalter mästen Ihre Ferkel selbst. In „Reinerts Genuss-Genossenschaft“ werden Tiere selbst gemästet, aber auch zur Mast abgegeben. Für diese Betriebe, die übrigens ebenfalls alle in NRW und Niedersachsen liegen, planen wir Zug um Zug den Um- und Ausbau hin zu tierwohlgerechteren Bedingungen.

Schon heute gilt hier: Von Geburt an wachsen unsere Schweine 100 % antibiotikafrei auf und das vollständige Kupieren der Ringelschwänze ist verboten.

Unsere verbindlichen Kriterien als PDF

Du willst es ganz genau wissen? Das finden wir gut! In unserem PDF findest du die Kriterien, zu denen sich alle Teilnehmer von „Reinerts Genuss-Genossenschaft“ verbindlich verpflichten. Du kannst es dir bequem hier herunterladen.

Unsere Prüfsystematik als PDF

Die Einhaltung unserer Kriterien wird regelmäßig durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle kontrolliert. Wenn du es genauer wissen möchtest, kannst du die Prüfsystematik hinter den Kontrollen hier herunterladen.

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