100 % antibiotikafreie Aufzucht

Gut fürs Tier ist besser für uns Menschen

Wurst und Schinken gehören für viele von uns immer noch ganz selbstverständlich zum Frühstück oder Abendbrot dazu. Aber angesichts der Diskussion um Qualität und von Bildern von kranken Tieren fragen sich immer mehr Menschen: Kann ich Wurst noch bedenkenlos genießen?

Wie funktioniert antibiotikafreie Aufzucht?

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Als Familienunternehmen mit langer Tradition sind Wurst und Schinken unsere Leidenschaft. Deshalb wollten wir Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass unbeschwerter Genuss und ein neues Bewusstsein für einen nachhaltigeren Lebensstil möglich sind.

Natürlich gibt es sinnvolle Momente für den Einsatz von Antibiotika, aber der sollte bewusst und zielführend sein – auch und gerade in der Nutztierhaltung. Wir setzen dafür auf eine tierwohlgerechtere Haltung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Schweinen. Und das ist gut, für Mensch und Tier!

Inzwischen weiß es jeder: Der allzu häufige Einsatz von Antibiotika fördert die Entstehung multiresistenter Keime – bei Menschen und Tieren! Das kann dazu führen, dass die Medikamente, wenn es darauf ankommt, wirkungslos sind. Keine guten Aussichten, speziell für Menschen, deren Immunsystem bereits geschwächt ist. Deswegen ist es nur konsequent, wenn wir Antibiotika ausschließlich dann verwenden, wenn sie unumgänglich sind: im Krankheitsfall. So übernehmen wir Verantwortung und tragen unseren Teil dazu bei, die Entwicklung multiresistenter Keime zu verringern.

Weg von der Massentierhaltung mit überfüllten Ställen hin zu einer tierwohlgerechteren, regionalen Haltung: Das ist der Weg, den wir eingeschlagen haben, um vitale, gesunde Schweine ganz ohne Antibiotika aufzuziehen. Grundsätzlich gilt auch bei der konventionellen Tierhaltung, dass zwischen dem letzten Verabreichen von Antibiotika und dem Schlachten so viel Zeit liegen muss, dass das Fleisch garantiert antibiotikafrei ist. Wir halten es für den konsequenteren Weg, von Geburt an bis zuletzt 100%ig auf Antibiotika zu verzichten.

Antibiotikafreie Aufzucht kurz erklärt:

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Gesunde Schweine benötigen ein optimales Umfeld. Unsere engagierten Landwirte schaffen mit rein vegetarischem, gentechnikfreiem Futter und genug Platz die richtigen Bedingungen. Schweine, die so aufwachsen, nennen wir „Reinerts Reinlinge“.

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Was, wenn doch mal ein Schwein krank wird? Sollten zum Wohl des Tieres die Behandlung mit Antibiotika nötig werden, wird es direkt aus der Kette der Reinert HerzensSACHE genommen. Es wächst dann weiter tierwohlgerechter bei unserem Landwirt auf, allerdings kommt das Fleisch für Reinert HerzensSACHE nicht mehr in Frage, sondern wird konventionell weiterverarbeitet.

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Diese anspruchsvolle Haltung verlangt viel: mehr Platz, weniger Tiere, strengere Auflagen. In „Reinerts Genuss-Genossenschaft“ unterstützen wir die Landwirte mit einer gemeinsam finanzierten „Offenstall-Rücklage“, die den von kranken Schweinen bedingten Ausfall ausgleicht.

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Mit Reinert HerzensSACHE entsteht Wurstgenuss, den man entspannt genießen kann. Und eine Wurst, mit der Verbraucher sich aktiv stark machen können für eine zukunftsweisende, nachhaltigere Fleischproduktion.

Wie multiresistente Keime entstehen

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